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Zillertal - Boom aus Kühen und Granit

 

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 Das Monster Photoshop - hat hier Hannes Seil auf seiner Reise nach Ixtylan (8a) gefressen. Es sah einfach nicht so gut wie er aus und musste also weg...

 

Im Zillertal gibt es leider nur einen Bonustagebucheintrag. Sonst nichts :(. Vielleicht zur nächsten Auflage :)...

 

11. Juli 2011

Ende unvollendet, alles gut!

Zwei Mal eine knappe Woche Zillertal zum Abschluss unserer 12 Monate auf Achse. Ein würdiges Ende in Bezug auf das Erlebnis Klettern. Sonnige, fast schon sehr heiße Tage zwischen nachmittäglichem Seilklettern, angenehmen Stunden am kühlenden Bach, erweiterten Bergerlebnissen und sogar einem richtigen Motivationsschub zum Ende. Love 2.1   (8c+) hatte es mir nochmal richtig angetan, aber hier kommt auch schon das Unwürdige an diesem Abschluss. In Sachen Leistung, zumindest gekrönter Leistung, sprang leider nichts mehr heraus. So gehe ich in den letzten vier Gebieten unserer Reise gewissermaßen leer aus. Keine 8c+ mehr, keine 9a. Aber zum einen ist es einfach sehr warm gewesen, im Verdon, in Tschechien und hier, und dann waren die Aufenthalte nicht mehr so lang wie zuvor. Und dann… ja dann macht mir das nichts mehr aus. Und da liegt der Hund vermutlich begraben. Es muss mir schon etwas ausmachen, dass ich mich so verbeiße, dass am Ende eben doch noch ein Durchstieg rausspringt. So habe ich es jeweils dabei belassen, mir selbst die Form zu beweisen. Aber für was?

 

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 Wolkenklettverschluss - An den Kiefern auf den Berghängen verhängt sich der Nebel besonders gern.

 

Für die nächsten großen Ziele. Die Haken sind bestellt. Viele schwere Routen zu klettern war neun Monate lang sehr unterhaltsam und motivierend, was mich jetzt aber wieder reizt, sind die ganz schweren Routen. Die Linien zuhause in der Schweiz, in die ich für das Mastestudium zurückkehren werde, schwirren schon durch meinen Kopf. Ein, zwei 9a+ werden sicher dabei sein, vielleicht sogar noch ein bisschen schwerer. Dann werde ich wieder ohne Zeitdruck an etwas arbeiten können, das nicht davon läuft. Ich werde die Einzelstellen in der Halle nachbauen können, werde wechseln zwischen verschiedenen schweren Routen, und werde auch immer wieder kleine Auszeiten nehmen können. Das kribbelt mir jetzt in den Fingern. Darauf freue ich mich.

 

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 Angenehmes Steigen - Rosi Egner spreizt sich durch eine der leichten Routen der Jagdgründe direkt am Wasser.

 

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 Pantheistisches Wasser - Wer diesen Tropfen ganz verstanden hat, der hat alles verstanden. Wenn man ihn allerdings anfasst, um mehr über ihn zu erfahren, geht er putt.